dorf muenn

Foto: ©Katharina Wieland / pixelio.de

Die Dorfläden erleben zur Zeit eine Renaissance. Das klingt wie eine Aufforderung zum Handeln.

Die Möglichkeit, sich selbst die Qualität der Lebensmittel auszusuchen, sollte ein Kriterium werden. Momentan ist bei vielen noch der Wunsch vorherrschend, möglichst billig Essen und Getränke einzukaufen.
Das darf nicht so bleiben. Es sollte klar sein, dass gutes Essen seinen Preis hat. Bei Getränken ist es ebenso.
Dies ist kein Plädoyer für einen exklusiven Lebensmittelvertrieb, sondern eher die Chance mit eigenen Strukturen auf kurzem Weg optimal einzukaufen.
Alle Mitglieder können in den regelmäßig stattfindenden Generalversammlungen der Genossenschaft eigene Ideen und Vorschläge einbringen, Lieferanten benennen, Produktwünsche anbringen, die dann auch, nach Abstimmung, durchgesetzt werden.

Wo hakt’s?

Brauch ich nicht. Kenn ich nicht. Ich will einkaufen und die Lebensmittel sofort haben. Ich koche gar nicht und gehe nur essen.
Alles legitim und auch kein Problem. Es gibt keinen Kaufzwang in der Genossenschaft.
Das Warenangebot ist breit gefächert und beinhaltet auch Toilettenpapier, Spülmittel und Seifen.
Das nur als Beispiel für Dinge, die im Haushalt anfallen, auch wenn man nichts braucht, nicht kocht und nur essen geht.

Bleibt die Option: Ich will es sofort.

Das ist eine logistische Aufgabe. Es ist eine Aufgabe, Waren zu horten, zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls auf den Waren sitzenzubleiben.
Gerade das Letztere ist ein triftiger Grund für die Bestellung auf Anfrage. Hierbei ist gewährleistet, dass die gewünschten Waren frisch und im verbrauchbaren Rahmen bestellt werden.
Eine wichtige Zusammenarbeit in der Nachbarschaft wäre die Möglichkeit, größere Mengen zu bestellen und unter den Mitgliedern aufzuteilen. Das kann über ein „Schwarzes Brett“ oder über die Webseite erfolgen.

Was tun?

Wir suchen noch Mitglieder in der Genossenschaft, die nicht dauernd in den bekannten Lebensmittelläden stehen möchten, dort Dinge kaufen, die sie eigentlich gar nicht wollten, weil sonst keine anderen verfügbar waren, die sich eher Gedanken machen, woher das Essen und die Getränke kommen, genießen wollen, mitreden wollen, beliefert werden wollen und ein Projekt unterstützen wollen, das von Münchnern für Münchner betrieben wird.

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